Haus Forsthausstr.

Gesamt Konzept und Sanierung

Die Umgestaltung der Fassade erfolgte unter ästhetischen und energetischen Aspekten. Die Modernisierung des Gebäudes auf den heutigen ENEV sowie KfW-Standard erforderte die Anbringung einer Dämmschicht im Wand und Dachbereich. In diesem Zuge sollen auch Fenster und Türen erneuert werden, um dem Energieverlust weitestgehend entgegenzuwirken. Der Freisitz im Obergeschoss wird in diesem Zuge zu einem Wintergarten umgewandelt werden der den Wohnraum großzügig erweitert. Das in die Jahre gekommene Objekt, präsentiert sich nun mit einem neuen Gesicht, ohne dabei seinen Charakter zu verlieren. Die ursprüngliche Fassadengliederung wurde dabei wieder aufgegriffen und neu interpretiert. Die Farbigkeit und Haptik des Materials verleiht dem Gebäude zugleich eine wohnliche Atmosphäre. Die Reduktion der Materialien, zu Gunsten der Gebäudeform, war leitendes Thema des Fassadenkonzeptes. Die bereits verwendeten Fassadenmaterialen wurden auf gegriffen und neu interpretiert. Die Holzelemente der Fassade konnten sich in die subtrahierten Volumen der Kubatur eingefügt. Die Intention des Gebäude-Entwurfes wurde so deutlicher hervorgehoben.

Bildbeschreibung

Die Farbigkeit und Haptik des Materials verleiht dem Gebäude zugleich eine wohnliche Atmosphäre. Die Fensterrahmen wurden Antrazyhtfarben ausgeführt, um die Lochfassade zu betonen. Die Reduktion der Materialien, zu Gunsten der Gebäudeform, war leitendes Thema des Fassadenkonzeptes.

Für die Gartengestaltung wurden als grundlegendes, gliederndes Element Wand-/Mauerscheiben gewählt, welche im Bestand bereits den bestehenden Eingangsbereich gliederten.
Durch das Aufstellen einzelner versetzter Wandscheiben konnten in dem dazwischen aufspannenden Raum die Garage und der Carport untergebracht werden. Eine neue repräsentative Adresse an der Straßenfront konnte sich somit etablieren.

Projektdaten

Projektname: Haus Forsthausstr.
Projektart: Sanierung Wohnhaus, Gartengestaltung, Neubau Garage
Lage: Wettenberg/Wißmar
Leistungen: Entwurf, Planung
Bauherr: -
Fertigstellung: in arbeit

Dadurch wird zum Einen, der dahinter liegende Gartenbereich vor Blicken geschützt und zum Anderen entsteht eine Torsituation, beim betreten des Grundstücks. Für die Zuwegung bis zum Haus wurde das am Hauseingang verwendete Thema als Hommage an den ursprünglichen Architekten wieder aufgenommen. Die unregelmäßig vorspringenden Bodenplatten bilden eine fließende Form. Dieser zum Haus hin fließende Weg wird von einzelnen und unterschiedlich hohen Wandscheiben begleitet, die zur Beleuchtung des Weges dienen. Flankiert wird das Ganze von unterschiedlich hohen Gräsern, die in einem Bett aus dunklen/schwarzen Kieseln stehen. Dieser Kontrast zwischen den einzelnen Elementen des Weges im Zusammenspiel des dunklen Bodens, dem kraftvollen Grün der Pflanzen und den angestrahlten Wandelenten, verleihen dem Gelände eine edle Optik. Die Zusammenstellung der Materialkomposition gliedert den Außenbereich in verschiedene Zonen. Unterschiedliche Atmosphären zwischen (privat und teil-öffentlich) werden hierdurch erzeugt. Die Wandscheiben im hintern Teil des Grundstücks, werden zum Abfangen des Hanges benötigt und bilden gleichzeitig die Kulisse für die vor dem Essbereich entstehende Terrasse. In der Überschneidungsfläche der einzelnen Scheiben kann zukünftig eine Treppe angelegt werden. Wie auch schon auf dem Weg zum Haus hin, liegt die hölzerne Terrasse leicht erhöht über einem Bett aus schwarzen Kieseln. Auch hier können abendlich die einzelnen Wandelemente aus dem Boden heraus angestrahlt werden, und tragen somit zur indirekten Beleuchtung der Szene bei.


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